Meinungen zum Tanzfest 2003

Tanzgruppe "Lollypop" Plauen

Lieber Gert,

wie versprochen schnell ein paar erste Eindrücke zum Tanzfest. Ich habe auch in Gesprächen mit meinen Tänzern einige Stichpunkte "aufgeschnappt":

Tanzfest war insgesamt wieder super! Es motiviert uns unwahrscheinlich und wir haben uns durch die Teilnahmen sehr positiv entwickelt!

Neustadt besser, da Badbesuch (nicht nur Tanz...) und Unterbringung Jugendherberge! Schlafen und Essen im Gymnasium mangelhaft (keine Duschen) (Vitamine!)

gemischte Programme - wie Abschlussprogramme - mit Tänzen verschiedener Genres viel besser

Warum zeigen manche Gruppen (Beispiel Bischofswerda oder "Febel" Neustadt) mehrfach den gleichen Tanz?!

Teilnehmerzahl gleich Tanzminuten finden wir gut (hatte "J.S.Bach" 105 Tänzer???)

Bedürfnis, selbst zu tanzen. Vielleicht wieder Mitmachrunden oder einen coolen Moderator, der die "Sache anheizt" (den Besucher sind ja die Minderheit)

Abends einen "richtigen" DJ, der animiert, Spielrunden gestaltet usw. oder eine Nachwuchsband (vielleicht hätte es schon in diesem Gymnasium "geeignetes Potenzial" gegeben?!). Es gibt noch Leute, die das ohne viel Geld machen...

Wir hätten ein Beratungsgespräch gewollt; mussten - wie gesagt - nicht, das vorherige Anmeldung ledig war (ein anwesender Tanzpädagogin, der einfach für eine Viertelstunde in die Garderobe kommen und zur ganzen Gruppe spricht - wäre so unser Wunsch...)

Wir organisieren zurzeit das Plauener Tanzfest, ist echt schwierig! Deshalb noch mal - rundherum war's wieder Spitze!

Musikschule "J.S.Bach" Leipzig

Lieber Gert,

endlich möchte ich dir meine Gedanken und Überlegungen zum vergangenen Tanzfest mit der Bitte um Weiterleitung an alle Vorstandsmitglieder mitteilen. Nachdem ich mit vielen unserer Schülerinnen und meinen Kolleginnen sprach, kristallisierten sich folgende Fragen:

1. Warum müssen beim Tanzfest so viele Tänze gezeigt werden?

2. Müssen so viele Teilnehmer sein?

3. Warum arbeiten die Schülerinnen und Schüler (ebenso die Kollegen) nicht miteinander?

Ein Tanzfest sollte ein Fest sein, nicht ein permanentes "Schaustück"! Wäre es überlegenswert, Workshops zu organisieren, zu denen sich die Gruppen im Vorfeld detailliert anmelden müssen, um die Teilnehmerzahl nicht ausufern zu lassen? Die Idee Sabines, Sie am Sonnabendabend auf so viel Zustimmung stieß, sollte ausgebaut werden.

Die Teilnehmer des Tanzfestes wollen doch miteinander tanzen, Neues lernen, miteinander arbeiten - und sich eben nicht nur Programme und Tänze anschauen. Wenn die Organisation von Workshops möglich ist, wäre es auch denkbar, Ergebnisse dieser Workshops zu präsentieren. Die Workshops könnten inhaltlich und eventuell altersmäßig strukturiert sein. Vielleicht ist es auch möglich, dass alle Kollegen einen Workshop "belegen" und ihr Ergebnis ebenso vorstellen wie die anderen Teilnehmer.

Das Arbeitsprogramm für das Tanzfest sollte auch Pausenzeiten enthalten.

Wir sollten einfach beim nächsten Tanzfest intensiver miteinander tanzen und uns nicht stundenlang präsentieren. So könnte das Erlebnis für die Teilnehmer sinnlicher werden.

Für die intensiver Arbeit in Vorbereitung des letzten Tanzfestes möchte ich dir und allen anderen Kollegen vom Vorstand nochmals meinen herzlichen Dank und meine Hochachtung sagen.

Ich hoffe sehr, dass die neue Ideen für ein neues Tanzfest realisierbar sind.

H.-Schütz-Konservatorium Dresden

Liebe Organisatoren des Tanzfestes,

Als erstes gebührt euch ganz viel Dank für all die Mühen  und langen Stunden, die  ihr in die Vorbereitung, Organisation und Durchführung investiert habt. Ich kann nur ahnen, wie viel Kraft jeder von euch investiert.

Ich möchte ganz kurz ein war Eindrücke und Anregungen los werden, anbei auch selbiges von den Schülern des HSKD.

Die Organisation lief sehr gut, Unterbringung war okay, schön war es, dass alles so dicht beieinander war. Abgesehen von dem "geizigen" Cateringpersonal fand ich das Essen gut.

Meine Anregungen gehen eher an die inhaltlichen Seiten des Tanzfestes.

1. Ich wünsche mir viel weniger Programme, der maximal zwei Brunnentag von maximal 90 Minuten, zum Beispiel eines am späten Vormittag und ein Abendprogramm. Selbst ich hatte nach dem ersten Tag schon kein Auge mehr zum sensiblen Zuschauen.

2. Bitte keine Wiederholung von Beiträgen, manche Tänze waren drei- bis viermal im Programm. Wenn nicht jeder alles sieht, ist das nicht so schlimm, glaube ich.

3. Dringend mehr Interaktion und Austausch! Gespräche (organisieren), auch in Workshops in mehreren Gruppen für unterschiedliche Altersstufen, das Machen hat mir sehr gefehlt. Disco früher am Abend, wenn die Leute nicht schon müde sind. So etwas verbindet sehr. Schön war die Impro zu den Märchen von Sabine Hiebsch. So etwas könnten näher sein.

4. Mehr Austauschmöglichkeiten für die Pädagogen. Durch die vielen Programme gab es kaum Gelegenheit dazu (vielleicht auch organisiert, eventuell Austausch zum Feedback geben nach der Präsentation der Tänze. Es ist immer schön, Kritik von Kollegen zu bekommen.)

5. Eventuell auch im Vorfeld eine bessere Auswahl der Tänze, um eine größere Vielfalt im Programm zu haben. Ich hatte nach dem zehnten Formationstanz zu Popmusik keine Argumente mehr meinen Schülern gegenüber. Show ist super, doch wenn es sich auf MTV-Videoclips-Tanzen beschränkt, ist es nicht mehr so toll.

6. Ich glaube, dass sich das Tanzfest nicht auf das Zeigen von eigenen Sachen in guten Bedingungen beschränken, sondern mehr den Austausch dienen sollte. Der fand nicht genug statt.

Mir ist klar, dass es immer eine Gratwanderung ist, so etwas zu organisieren und es so vielen Leuten recht zu machen. Doch muss ich leider sagen, dass nicht nur ich, sondern vor allem meine Schüler mit einem etwas unbefriedigtem Gefühl abgereist sind, obwohl wir einen schönen Auftritt hatten. Irgendwie war das nicht das Wichtigste. Was hängen geblieben ist, ist der Eindruck von einem Nebeneinander und keinem Miteinander.

Ich hoffe, ihr könnt mit meine Notizen etwas anfangen.

Arbeitsgemeinschaft Tanz Klingenthal

Seit 1997 nimmt unser Jugendtanzstudio am Sächsischen Tanzfest teil. Für uns ist es immer ein Erlebnis und es hat uns immer gefallen.

Wir wurden von euch sehr gut aufgenommen.

Ein kleiner Hinweis für folgende Tanzfeste: Während der Essenspause (z. B. Abendbrot) keine Auftritte durchführen, da es für die Tänzer enttäuschend ist, wenn kaum Zuschauer da sind.

Ansonsten ein großes Lob für die vorbildliche Vorbereitung und Durchführung des Tanzfestes und vielen Dank, dass wir dabei sein durften.

mir unbekannt

an die Organisatoren des sächsischen Kinder- und Jugendtanzfestes

Etwas verspätet möchte ich noch ein paar Bemerkungen und Vorschläge zum Tanzfest machen.

Dem Gespräch mit verschiedenen anderen Teilnehmern stellten wir einige Kritikpunkte an diesjährigen Tanzfest zusammen.

1. Tanzblöcke

es gab zu viele Blöcke auf diesmal drei Tage verteilt. Teilweise lagen die Tanzblöcke innerhalb der Essenszeiten. Leider wurden durch diejenigen Pausen auch einige Blöcke schlecht besucht, was keine Motivationssteigerung der Akteure mit sich brachte. Weiterhin war man als Zuschauer unkonzentriert und es wurde langweilig, denn es gab Tänze, die bis fünfmal aufgeführt wurden.

Vorschlag: Weniger Blöcke und mehr Pausen durch weniger oder keine Wiederholung, auch nicht in Abendprogramm.

2. Versorgung mit Wasser

nach langem Suchen fanden wir das bereitgestellte Wasser am 2. Tag

Vorschlag: Wasser dort deponieren, wo es für alle ersichtlich ist, zum Beispiel in der Garderobe. Die Info an der Pinnwand war nicht ausreichend.

3. Programmblätter

Es sollte gewährleistet sein, dass jeder Tänzer die Möglichkeit hat, einen Programmablauf besitzt. In Neustadt hat es doch auch funktioniert?!

Vorschlag: Man könnte auch ein ortsansässiges Kopiergeschäft als Sponsor finden.

4. Werbung Abendprogramm

man hätte insgesamt in Bischofswerda mehr Werbung machen können, um auch zahlendes interessiertes Publikum zu gewinnen.

Vorschlag: A3/A4-Plakate im Ortsamt/Rathaus, in Geschäften, Altersheimen, Jugendklubs, Pressekontakte zu örtlichen Blättern.

5. Gemeinschaft

die gemeinschaftliche Aktion am Samstag Abend war zeitlich zu spät nach dem langen Programmtag. Die Jüngeren konnten dadurch gar nicht teilnehmen.

Vorschlag: vielleicht könnte man das Miteinander eher fördern durch Aktionen zwischen Tänzern verschiedener Gruppen. Zudem wäre es auch besser zur Verständigung, wenn man mehr über die Gruppen und ihre Arbeitsweisen erfahren würde.

6. Turnhallenunterkunft

hier gab es ein Info-Problem. Erst Sonntag früh um 9:00 Uhr erfuhren wir, dass wir bis 10:00 Uhr die Turnhalle zu räumen haben. Durch den Quartierverlust hatten wir Sonntag keinen Rückzugsort. Die Jüngeren konnten sich nicht erholen und quängelten -> Stressfaktor

7. Verpflegung

wie wahrscheinlich auch selbst bemerkt, war der Service schlecht.

Trotzdem ist das Tanzfest eine tolle Idee und Spaß hat es auch gemacht. Wir hoffen, das die Anmerkungen Beachtung finden, denn dies ist die Meinung mehrerer Tänzer. Danke!

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